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Los geht's

Zyklon Idai Mosambik: Das Leben nach dem Sturm

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Einleitung

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Was ist vor einem Jahr in Mosambik geschehen? Wie viele Menschen waren betroffen? Und wie haben wir geholfen? Einen Rückblick finden Sie hier.

Wenn Sie direkt erfahren möchten, wie die Lage heute ist und wie unser Bündnis die Menschen weiter unterstützt, klicken Sie hier!
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    Vor einem Jahr ...

    Heftiger Wind und tagelanger Regen: Im März 2019 wüteten die tropischen Wirbelstürme in Mosambik, Simbabwe und Malawi.

    Die Naturkatastrophen trafen die ohnehin armen Länder mit voller Wucht.

    Wohn- und Krankenhäuser wurden zerstört, Straßen und Felder überschwemmt, Ernten vernichtet und Nutztiere getötet.
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    Das Ausmaß der Zerstörung wurde erst Tage später sichtbar.

    Tausende Familien verloren alles. Ihr Zuhause. Ihre Lebensgrundlage. Geliebte Verwandte und Freunde.

    Für Kinder war das Erlebte besonders schlimm.
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    Naturgewalten hautnah mitzuerleben, ist erschreckend und oft traumatisch.

    Im Video schildert die elfjährige Maria, wie sie den Sturm in Mosambik erlebt hat.
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    In weiten Landesteilen waren Hunderte Menschen nach der Katastrophe tagelang von der Außenwelt abgeschnitten.

    Ohne Strom und ohne Schutz.

    Trinkwasser, Lebensmittel oder medizinische Versorgung fehlten überall.

    Die Hafenstadt Beira in Mosambik glich nur noch einer Sumpflandschaft.

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    Die Flutwellen erreichten die Menschen mitten in der Nacht.

    "Wir kletterten auf Bäume, um uns vor den Wassermassen in Sicherheit zu bringen", sagt Alice Abios Mabolisse.

    "Erst nach vier Tagen ging das Wasser so weit zurück, dass wir die Bäume wieder verlassen konnten. Wir standen vor dem Nichts."

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    Vorher/Nacher Ansicht

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    Tagelanger Regen ließ Flüsse über die Ufer treten. Der Punge-River etwa setzte ganze Landstriche unter Wasser.

    Klicken Sie auf den Pfeil unten und ziehen Sie den Slider mit der Maus, um die Überschwemmungen zu sehen!
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    Wo der Sturm wütete, blieb kein Stein auf dem anderen.

    Ernten, Felder und Hoffnung wurden zerstört. Und monatelange Arbeit und Mühen zunichte gemacht. Viele Landwirte standen plötzlich vor dem Nichts.

    Die traurige Bilanz...
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    Schon kurz nach der Katastrophe waren Helfer unserer Bündnisorganisationen zur Stelle.

    Sie kümmerten sich um verletzte und traumatisierte Menschen, errichteten Notunterkünfte, verteilten Medikamente, Nahrungsmittel und Trinkwasser.

    Auch ein Jahr nach der Katastrophe ist unser Bündnis vor Ort und unterstützt die Menschen: Hand in Hand mit lokalen Helfern.
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    Wie geht es den Menschen heute, ein Jahr nach der Katastrophe? Wir haben uns auf den Weg nach Mosambik gemacht.

    Erfahren Sie, was betroffene Familien bewegt und wie die Hilfe unseres Bündnisses weitergeht!
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    Ein Jahr nach dem Sturm

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    Mais, Bohnen, Kohl, Tomaten und Orangen bauten Manuel Ziwa, Lucas Mutumana und Joaquin Manuel auf diesem Feld an.

    Seit dem Zyklon Idai ist mehr als die Hälfte des fruchtbaren Landes unbrauchbar.

    "Das Wasser stand meterhoch", erzählt Landwirt Manuel. Der dicht angrenzende Fluss Búzi trat über und begrub mit seinem rostbraunen Wasser alles unter sich.

    Der kostbare Ertrag, mühevoll erarbeitet, ging verloren. Zurück blieben Schlamm und klaffende Löcher, aus denen die Hitze eine Kraterlandschaft formte.
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    Unser Bündnis unterstützt Landwirte wie Manuel, künftig besser auf Wetterextreme vorbereitet zu sein.

    "Ohne Hilfe können wir hier nichts tun", antwortet Lucas auf unsere Frage, wie es weitergehen kann. Nur mit nutzbaren Feldern könne eine Hungerkrise langfristig verhindert werden.

    Unser Bündnis unterstützt Menschen wie Manuel, Lucas und Joaquin:

    ♥ Wir helfen Kleinbauern, künftig besser auf Wetterextreme vorbereitet zu sein
    ♥ Wir klären Landwirte über alternative Anbaumethoden auf
    ♥ Wir unterstützen Familien mit Saatgut und Werkzeug
    ♥ Wir verhindern Nahrungsmittelknappheit und Hungersnöte

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    "Ich habe so etwas noch nie erlebt", sagt Maria Sombre. Zwei Tage harrte die junge Mutter mit ihrem Mann und ihren neun Kindern ohne Essen aus.

    Der Sturm beschädigte ihr Haus; der Dauerregen löste Erdrutsche aus und begrub die Ernten in den Tälern.

    Dank unserer Hilfsorganisationen erhielt die Familie Lebensmittel und Saatgut für die Felder. Nach schweren Zeiten können Maria und ihre Familie wieder Hoffnung schöpfen.
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    Alice Duarte lebt mit ihrer Familie in einer kleinen Lehmhütte mit Strohdach. "Idai hat unser Haus zerstört", erzählt Alice. So wie fast alle Häuser in ihrem Heimatdorf.

    Vor der Katastrophe bestellte sie das benachbarte Feld und hütete Ziegen. Doch die Zyklone vernichteten die Ernte und töteten ihre Tiere.

    Was der Klimawandel ist, weiß Alice nicht. Dass es immer heißer wird und der Regen ausbleibt, merkt sie. "Es war noch nie so heiß wie jetzt", sagt sie.

    In diesem Jahr bekommt sie überlebenswichtiges Saatgut von Hilfsorganisationen unseres Bündnisses. Weggehen aus ihrem Heimatdorf will sie nicht. "Ich bin hier geboren. Hier lebt meine Familie. Ich denke nicht an Flucht."
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    Luisa Luis lebt mit ihrer Familie im Distrikt Gondola in Mosambik. Auch ihr Feld wurde vernichtet. "Idai hat alles verändert", sagt sie.

    Luisa ist glücklich und dankbar: Mit Werkzeug, Bohnen- und Maissamen kann die Familie wieder anfangen, die Felder zu bestellen.

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    Alice ist inzwischen selbst Helferin und unterstützt die Arbeit der Bündnisorganisationen.

    Zum Beispiel beim Verteilen von Chlor. Damit können Menschen das Flusswasser reinigen und Krankheiten wie Cholera vorbeugen.

    Sie hofft, dass Hilfsorganisationen die Menschen weiterhin unterstützen: "Bitte vergesst uns nicht! Wir arbeiten hart, um wieder ein besseres Leben führen zu können. Doch bis wir uns vollständig erholt haben, ist es noch ein weiter Weg."
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    Wie sieht es im Hilfsprojekt von Alice aus? Sehen Sie selbst!
    1. Klicken Sie auf die Weltkugel unten
    2. Halten Sie die linke Maustaste gedrückt
    3. Bewegen Sie die Maus mit gedrückter Taste über das Bild – wohin auch immer Sie schauen möchten!
    (Auf dem Handy: Einfach das Bild mit dem Zeigefinger hin und her schieben.)

    360°-Videos können in ihrem Browser nicht angezeigt werden.

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    Warum wir weiterhelfen

    Unser Bündnis hat rund 13,6 Millionen Euro für die Nothilfe nach den Wirbelstürmen Idai und Kenneth gesammelt.

    Damit konnten wir viele Familien auf dem Weg zurück in die Normalität unterstützen und ihnen neue Hoffnung schenken.

    Erst Ihre Spende hat das möglich gemacht. Dafür danken wir Ihnen von Herzen!

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    Domingos Mazembe unterstützt Menschen, sich besser vor Naturkatastrophen zu schützen.

    Die Freiwilligen lernen, schnell auf Katastrophen zu reagieren und den Wiederaufbau zu koordinieren.

    "Die Menschen tragen die Verantwortung, ihr Dorf zu schützen. Das ist eine große Aufgabe, auf die sie stolz sind",
    sagt Domingos.
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    "Manche Kinder haben ihre Familie beim Zyklon Idai verloren," sagt Amelia Baloj.

    Sie arbeitet in einem Kinderschutzzentrum. Dort finden die Mädchen und Jungen heute Zuflucht.

    "Viele haben Schlimmes erlebt. Im Child Friendly Space geben ihnen einen geschützten Raum, wo sie sich erholen können."
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    Viele weitere Helferinnen und Helfer unseres Bündnisses sind für Kinder, Frauen und Männer in Mosambik im Einsatz:

    ♥ Wir helfen beim Wiederaufbau
    ♥ Wir verteilen Werkzeuge und Saatgut für den Ackerbau
    ♥ Wir retten die Lebensgrundlage von Kleinbauern mit Futter für ihre Viehherden
    ♥ Wir errichten Sanitäranlagen und sorgen nachhaltig für sauberes Trinkwasser
    ♥ Wir unterstützen Haushalte finanziell
    ♥ Wir helfen Familien, die traumatischen Erlebnisse verarbeiten
    ♥ Wir schulen Menschen darin, sich besser auf große Katastrophen vorzubereiten
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